was bislang geschah


Im Auftrag des ZPEM habe ich eine neue Liegenschaft gesucht, gefunden, durchgeplant und umgebaut. Durchgeplant habe ich sogar zwei Liegenschaften. Das erste Objekt wurde verworfen, weil es nicht zu einem Mietvertrag kam.

Obwohl wir noch in der Corona-Krise steckten, habe ich den Umbau von 1250 qm innerhalb von 5 Monaten bewerkstelligt. Die Pathologen haben die Räume am letzten Wochenende im November 2022 ohne Betriebsunterbrechung bezogen. Seit dem 5. Juli hatte es keinen Tag gegeben, an dem auf der Baustelle nicht gearbeitet wurde. An Spitzentagen waren 8 Gewerke gleichzeitig beschäftigt. Die extrem kurze Bauzeit ersparte der Pathologie doppelte Miete in einer Höhe, die den von mir insgesamt in Rechnung gestellten Betrag übersteigt. Allein die Planungskosten für die beiden Objekte lägen nach Kostentabelle für Architekten üblicherweise bei 8 -10 % der Bausumme. Dazu kämen die Kosten für technische Planungsbüros und die Bauaufsicht.

 

Den Umfang der Bauarbeiten zeigt die Baubeschreibung

 

 

Nach wie vor weiß ich nicht, aus welchem Grund mich die Pathologen nicht bezahlen wollen. Ich kann nur vermuten, dass ihnen nicht gefallen hat, das ich meine Arbeit niedergelegt habe. Dies geschah, nachdem man mir untersagt hatte, die Bauausführung eines der Gewerke zu kritisieren und Nachbesserung zu verlangen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete das ZPEM bereits 4 Woche in der neuen Liegenschaft. Möglich, dass die Ärzte wegen der erforderlichen Nachbesserung eine Betriebsstörung befürchteten. Deswegen aber kann ich keine mängelbehaftete Bauleistung abnehmen.

Möglich auch, dass Dr. Ebel einfach nicht akzeptieren konnte, dass ich eine eigene und unabhängige Position vertrat. Mich bei meinem Fortgang ‚Arschloch' zu titulieren war in jedem Fall unangemessen.

Die dritte Möglichkeit ist, dass die Pathologen mich von vornherein abzocken wollten.

 

 

Status ist: Ich habe seinerzeit meine Arbeit niederlegte. Zur Einweihung der neuen Pathologie wurde ich nicht eingeladen. Und schließlich kündigte man kommentarlos die Website, die ich für die Pathologie erstellt hatte und seit 12 Jahren betreute. Dann begannen die Querelen um meine Bezahlung.

Anfang Januar diesen Jahres (2024) kam es zu einem Meeting. Anwesend waren drei Gesellschafter und der kaufmännische Leiter des ZPEM. Damals forderte ich für meine Domains genau die Summe, die man mir nicht mehr verabredungsgemäß ausgleichen wollte. Wir kamen zu keiner Einigung. Es hieß, ich solle die Domains behalten.

Wie dieses Treffen endete, darf ich nicht mehr erzählen. Mir wurde diesbezüglich ein Verfahren angedroht. Durch ihren Anwalt ließen die Ärzte mich wissen, dass Dr. Ebel sich mir gegenüber keineswegs beleidigend geäußert hat. Ich kann das Gegenteil schlecht beweisen, da alle anderen anwesenden Personen zum ZPEM gehören und ich befürchten muss, dass sie vor Gericht gegebenenfalls lügen würden oder sich nicht erinnern könnten.

Sorry meine Herren - Fehler einzugestehen, dazu gehört Größe und Charakter. Wie feige ist es dagegen, auf dem Rechtsweg die Spuren vergangenen Unrechts zu beseitigen.

Dessen ungeachtet kann ich aber schildern, dass Herr Dr. Ebel als letzter den Raum betrat. Alle Anderen hatten bereits Platz genommen. Er setzte sich, ohne mich zu begrüßen oder auch nur anzusehen und sagte bis zu meinem Abschied kein Wort. Ich bin gespannt, ob auch dieses infantile Verhalten demnächst bestritten wird und mir wieder mit Klage gedroht wird. Ich staune immer wieder, dass die Mitinhaber der Pathologie ihn kommentarlos gewähren lassen.

 

 

Einige Zeit nach dem Meeting bekam ich ein Anwaltsschreiben, in dem wahrheitswidrig behauptet wurde, dass die Domains der Pathologie gehören und ich diese unverzüglich abzugeben habe. In einem zweiten Anwaltsschreiben wurde ebenfalls wahrheitswidrig behauptet, dass wir eine Bezahlung von € 30,-/Stunde vereinbart hätten, dabei sah unsere Absprache einen Stundenlohn von € 50,- netto vor, was meinerseits wirklich geschenkt war.

Die Pathologie bediente sich einer perfiden Methode: Nach zunächst korrekten Abrechnungen, stand erstmals im April 2022 ein Stundenlohn von € 30,- auf der monatlichen Pauschal-Abrechnung. Das ist mir entgangen. Warum auch soll ich die Abrechnungen monatlich Zeile für Zeile prüfen, wenn der Auszahlungs-Betrag immer der gleiche ist und die ersten 5 Abrechnungen korrekt waren? Ich werde gegebenenfalls gerichtlich prüfen lassen, ob das arglistige Täuschung ist und vorsätzlich geschah.

(In diesem Zusammenhang befremdet mich, dass sich die gesamte Geschäftsführung die Zeit nimmt, mit jemandem, der nach ihrer Ansicht gerade einmal € 30,- pro Stunde wert ist, eine Verhandlung zu führen. Als ich seinerzeit für die IBM den größten Industriekunden Europas betreute, wurden in der Regel nur zwei Mitarbeiter abgestellt, um mit mir über zweistellige Millionenbeträge zu verhandeln).

 

 

In der vergangenen Woche bekam ich ein drittes Anwaltsschreiben. Darin bezweifelt man nun, dass ich Diplomingenieur für Bauwesen bin und fordert mich auf, meine Qualifikation durch entsprechende Urkunden einer Universität, Fachhochschule oder gleichwertigen Fundstelle nachzuweisen. Ich selbst meine mich zu erinnern, dass ich mein Vordiplom an der Ruhr-Universität in Bochum erwarb und mein Diplom an der Technischen Universität Hannover erlangt habe. Hoffen wir, dass ich mich nicht irre - es ist mehr als 40 Jahre her.

Die Methode ist nicht neu. Wenn jemand unangenehm wird, dann muss man ihn diskreditieren und/oder unglaubwürdig machen. Ich muss mich nicht länger nur beschimpfen lassen; man unterstellt mir jetzt auch, bezüglich meiner Ausbildung zu lügen. Danke vielmals!

 

 

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll. Vielleicht tue ich den Ärzten auch Unrecht. Die Tatsache, dass ich die Baustelle innerhalb von 5 Monaten abschließen konnte, legt die Vermutung nahe, dass ich wohl eher ein Zauberdiplom habe.

Auch die Absicht hinter der Misstrauensbehauptung ist verwerflich. Es geht offenbar darum meinen Lohn zu drücken. Bezahlt man für eine Leistung oder für eine Ausbildung? Hier spiegelt sich -nach meiner Einschätzung- die Denkweise der Ärzte: "einmal Doktor der Medizin verdiene ich gut, egal was ich tue". Würden die Ärzte für einen promovierten Taxifahrer auch mehr bezahlen als für einen solchen mit Grundschulabschluss?

 

 

Ich lasse derzeit prüfen, ob ich durch meine Arbeitsniederlegung aus der Haftung für die erwähnten Baumängel bin. Der erste Anwalt sieht das nicht so. Aus diesem Grund habe ich das ZPEM aufgefordert, mir nachzuweisen, dass heute keine Mängel mehr bestehen.

 

Ich werde Sie, liebe Leser und Leserinnen, an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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